Buchtipps
Ein link zu einem kostenlosen E-Book
“Was Kinder wirklich wollen”
Ich bin kein Fan von speziellen Erziehungs-Ratgebern. Jedoch habe ich in diesem E-Book einige interessante Darstellungen im Umgang mit Kindern entdeckt,
die ich nützlich finde. Das E-Book kann kostenlos unter folgendem link runtergeladen werden:
http://www.readup.de/on/kinder
Zauberwaldtrilogie – Herzen-Sehen
Band1, Zu Besuch bei Mantelbart
Geschichten aus dem Zauberwald
Die Existenz der Zauberwälder ist bedroht. Die Menschen verlieren immer mehr ihre Gabe, das Herzen-Sehen.
Die zwölfjährige Sarah wird diese Schulferien niemals vergessen. Nach ihrem Besuch bei Schneider Mantelbart fasst sie einen Entschluss. Sie will die Zauberwälder retten!
Die Zauberwaldbewohner legen ihr Schicksal in Menschenhand – das hat es noch nie zuvor gegeben …
(Autor: Sandra Schuster-Böckler, Illustrationen: Florian Schuster-Böckler)
Bestellen unter: http://www.il-verlag.com/kinderbuch.html
Eltern brauchen Grenzen
von Uli Hauser
Eltern brauchen Grenzen würde ich allen Eltern empfehlen. Uli Hauser beschreibt in seinem Buch auf “bekömmliche” Art und Weise, wie Kindheit noch vor wenigen Jahren aussah und wo wir heute stehen. Der allgemeine Trend, Kinder in “gestört” oder “hochbegabt” zu unterteilen, bringt es auf den Punkt. Es gibt kein Mittelmaß mehr, nur noch Gewinner oder Verlierer. Noch nie waren Eltern so verunsichert in Sachen “Erziehung” wie heute! Die Leidtragenden der großen allgemeinen Verunsicherung sind die Kinder. Der Autor ist selbst Vater eines kleinen Jungen und beschreibt in seinem Buch immer wieder, wie er seinem Sohn, trotz der reizüberflutenden Welt, Möglichkeiten und Grenzen für eine echte und unbeschwerte Kindheit bietet. Er möchte die Eltern von heute zu mehr Gelassenheit und Langsamkeit anregen.
Auf der Suche nach dem verlorenen Glück
von Jean Liedloff
und gegen die Zerstörung unserer Glücksfähigkeit in der frühen Kindheit ist ein Buch aus den 70er Jahren. Die Autorin lebte damals einige Jahre bei einem Indianerstamm im Dschungel Venezuelas. Dort entdeckte sie ein bei uns längst verschüttetes natürliches Wissen um die ursprünglichen Bedürfnisse von Kleinkindern. Die Psychotherapeutin aus den USA schildert ihre Erlebnisse und Erfahrungen eindringlich und verständlich. Wenn man dieses Buch gelesen hat, erinnert man sich vielleicht wieder an seine unanfechtbaren natürlichen Instinkte in Sachen “Kindererziehung”. Es gibt die Chance, ruhig wieder mehr seinem Bauchgefühl zu trauen, als irgendwelchen fragwürdigen Ratgebern…
…und ich war nie in der Schule
von André Stern
…und ich war nie in der Schule ist ein wundervolles Buch von André Stern. In seinem “Lebensbericht” beschreibt Stern, wie er und seine Schwester auf eine ganz natürliche Weise aufwachsen, sich entwickeln und entfalten durften, ohne je eine Schule zu besuchen. Seine Mutter hat das treffend beschrieben: “Die einzig denkbare Aufgabe des Erwachsenen besteht darin, dem Kind zu ermöglichen, sich die ihm innewohnende natürliche Dynamik zu erhalten, ohne es sinnlos dabei zu behindern…so bedarf es nur einer konkreten, einwandfreien Struktur und sinnvollen Regeln, die die Freiheit schützen…” (Seite 158) Dieses Buch hat mich inspiriert und meinen Glauben bestärkt.
» www.andrestern.com/de/veroeffentlichungen.html
Die Schulkatastrophe
von Prof. Dr. Kurt Singer
Die Schulkatastrophe ist ein interessantes Buch von Prof. Dr. Kurt Singer, dessen Arbeit ich sehr schätze. In diesem Buch beschreibt er anhand von zahlreichen Fallbeispielen, wie viele Kinder (und auch Eltern und Lehrer) unter dem enormen Leistungsdruck und dem starren Bildungssystem, welches hier in Deutschland herrscht, leiden.
» www.prof-kurt-singer.de
Die Ritalin-Gesellschaft
von Richard DeGrandpre
Die Ritalin-Gesellschaft ist ein Aufklärungswerk über die Definition AD(H)S und die meistverschriebene Kinderpille der Welt: Ritalin. Der Autor widerlegt die These, dass
AD(H)S eine Krankheit biologischen Ursprungs ist. Er erklärt die meist diagnostizierte
Kinderkrankheit der 90er Jahre und des 21.Jahrhunderts als Entwicklungsstörung,
resultierend aus der “Schnellfeuer-Kultur” und der enormen Reizüberflutung, die in unserer
Zeitepoche herrscht.
Die Kinder des Monsieur Mathieu
Die Kinder des Monsieur Mathieu ist ein Film von Christophe Barratier und Arthur Cohn, der im Frankreich der Nachkriegszeit spielt. Monsieur Mathieu (Gérard Jugnot) ist Musiker und nimmt 1949 eine Stelle als Lehrer/Pedell an einem heruntergekommenen und trostlosen Internat für schwer erziehbare Knaben an. Mit Hilfe der Musik findet er Zugang zu den Kindern. Er gründet einen Chor, der über sich hinauswächst. Das Singen erfüllt die Jungen mit Freude und Hoffnung. Gemeinsam studieren sie die Lieder ein, jeder hat einen wichtigen Platz in diesem außergewöhnlichen Ensemble.
Dieser Film ist ein wunderbares Beispiel, wie man ohne harte Strafen und Repression angeblich “schwer erziehbare” Kinder erreichen und ihnen zu mehr Selbstachtung und Empathie verhelfen kann!
Bruno Taubendödel
von Alexandra Flemming
Bruno Taubendödel ist ein Kinderbuch, dass sich hervorragend dazu eignet, die soziale Handlungskompetenz von kleinen Kindern zu fördern. Die Autorin Alexandra Flemming ist Mutter von zwei Kindern und sehr engagiert in Kinder-und Jugendfragen.
» www.bruno-taubendoedel.de
